Marvel’s Wolverine ist ein herrlicher Mittelfinger gegen alle Service-Game-Trends. Keine aufgepfropfte Open World, keine künstliche Spielzeitstreckung, kein integrierter Battle Pass oder Multiplayer-Service-Quatsch, der überhaupt nicht zu dem passen würde, was Insomniac hier versucht. Stattdessen wird Marvel’s Wolverine “einfach” ein richtig geradliniger Action-Klopper rund um den wütenden Klauen-Kanadier. Und das ist besonders interessant, weil ausgerechnet Insomniac ja mit Open-World-Spielen - also Spider-Man - in den letzten Jahren richtig große Erfolge gefeiert hat.
Kann so eine Rückkehr zu linearer Action nach sechs Jahren Open-World-Fokus überhaupt funktionieren? Kann Kollege Wolvie in seinem Gameplay-Flur genauso glänzen wie Spider-Man über seinen Wolkenkratzern? GameStar-Kollege Dimi ist für uns nach Burbank, Kalifornien direkt zu Insomniac gereist, hat fast drei Stunden mit Marvel's Wolverine verbracht und kann sagen: Ja! - mit einem kleinen "Aber", das er am Ende des Videos auflöst.